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  • nati622

Ein geliebtes Tier beim Sterben zu begleiten...

....ist wohl das schwerste was ich im Leben bisher erleben durfte. Doch unter all den Tränen und der Trauer gibt es auch wunderschönen Momente. Ich weiss, kaum zu glauben. Der Prozess des Sterbens ist für uns so fremd geworden, obwohl er so natürlich ist. JA, es ist wahnsinnig schwierig eine Seele zu begleiten, wissend dass sie am Ende dieser Reise den Körper verlassen wird. Das werden wir alle einmal. Wäre es nicht schön wenn unsere Zeit hier auf Erden abgelaufen ist, wir den natürlichen Sterbeprozess erleben dürften? Dass wir nicht durch eine Todesspritze oder einen Unfall aus dem Leben gerissen werden? Klar, es gibt immer Situationen in denen es nicht anders geht. Oder der Tod sehr plötzlich und schnell kommt. Und ich weiss auch, dass nicht jeder diesen Prozess begleiten kann. Unsere Bona ging, weil sie mit ihren etwa 18 Jahren bereits eine alte Dame war, durch den Sterbeprozess. Wir haben sie begleitet, palliativ unterstützt und ihr Mittel gegen die Schmerzen gegeben. Wir konnten unsere kleine Oma noch einmal so richtig verwöhnen. Bei ihr liegen, mit ihr sprechen, sie füttern, sie streicheln. Bei all der Trauer gibt es so viele unglaublich starke und schöne Momente. Am Ende überwiegen für uns immer die schönen Erinnerungen. Wir möchten keine Sekunde von der gemeinsamen Zeit hier auf Erden missen. Auch nicht die schwierigen, traurigen, fordernden Zeiten. Unsere Bona lauschte heute Morgen noch dem Vogelkonzert bei wunderschöner Morgenstimmung und durfte dann langsam loslassen. Wir werden dich nie vergessen kleine Bona, mutige starke Kämpferin! Grüss Baldrian, Felicia, Prinz der Erste, Puu, Rambo, Flöckchen und die anderen lieben Seelen. Du hast für immer deinen Platz hier bei uns auf dem Hof und in unseren Herzen. Eines Tages werden wir uns wiedersehen kleine Prinzessin.


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