DIE FAMILIE

Wichtig: Jedes Tier kann mehrere Paten oder Patinnen haben. Das gesammelte Geld kommt auf unser Tierkonto und wird unter allen Tieren aufgeteilt. So können wir bei Notfällen schnell handeln und die Futter- und Tierarztkosten von allen Tieren decken. Die Beiträge werden monatlich überwiesen. Die Patenschaft kann jederzeit gekündigt werden. Es ist auch möglich, das Patentier zu wechseln oder den Spendenbetrag zu ändern.

Als Dank für deine Unterstützung bekommst du zu Beginn der Patenschaft ein Foto mit deinem Patentier nachhause geschickt. Zweimal im Jahr kommt Post von deinem Patentier.

Es ist leider nicht möglich, die Tiere zu besuchen. Wir werden pro Jahr einen Patentag organisieren, an dem wir alle Paten und Patinnen zu uns einladen. Die Tiere sind sich nicht gewohnt, von unbekannten Menschen gestreichelt oder gefüttert zu werden, deshalb können sie bei dem Besuch nur vom Zaun aus beobachtet werden


Patenschaft Huhn CHF 15.00 / Monat
Deckt das Futter, das Einstreu und Kalkgrit für ein Huhn.


Patenschaft Truthahn CHF 20.00 / Monat

Deckt das Futter, das Einstreu und Kalkgrit für ein Huhn.



Patenschaft Ziege CHF 25.00 / Monat
Deckt die Kosten für das Futter einer Ziege.

Patenschaft Ziege CHF 50.00 / Monat
Deckt die Kosten für das Futter einer Ziege und reguläre Tierarztkosten wie Impfungen, Entwurmen, Salben und sonstige Medikamente.

Patenschaft Ziege CHF 100.00 / Monat
Deckt die Kosten für das Futter einer Ziege
und Tierarztkosten wie Impfungen, Entwurmen, Salben und sonstige Medikamente.
Mit dieser grosszügigen Spende können wir etwas Geld beiseite legen, um Material zu kaufen für Reparaturen im Stall oder um Projekte umzusetzen. Z.B. einen Trinkbrunnen auf der Weide oder das geplante Klettergerüst. Auch hilft es uns, wenn ungeplante Krankheiten auftreten, welche grössere Tierarztkosten verursachen können.

Spendenkonto:

Patrik Meyer und Natalie Boo

Konto CH61 8080 8003 5463 7284 1

IID (BC-Nr.): 80808

SWIFT-BIC: RAIFCH22

Twint: 0795453652 Natalie Boo

Paypal: nati@natalie-boo.ch

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FIDELIUS

Der Chef

Fidelius ist unser kleiner Prinz. Sein Alter ist uns nicht bekannt. Er ist ein Walliser Schwarzhals Bock und wurde als Findelkind gefunden und aufgepeppelt. Deshalb liebt er Menschen und er lässt sich gerne stundenlang streicheln. Nur mit Kindern verträgt er sich nicht so gut. Am liebsten frisst er den ganzen Tag oder liegt in der Sonne. Er ist ein kleiner Tollpatsch und macht im Stall gerne alles mögliche kaputt. Ein wilder Kerl halt. Einmal im Jahr waschen wir ihn und schneiden seine Haare. Das findet er am Anfang immer ziemlich toll, aber mit der Zeit wird es ihm langweilig. Wir können ihn überall hin mitnehmen, wenn wir z.B. die Sommerweide einzäunen, begleitet er uns ohne Leine. Dabei bleibt er immer bei uns, um zu schauen, was wir gerade machen.

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BENIGNA

Die Sturköpfige

Auch bei ihr wissen wir das Alter nicht. Sie ist wahrscheinlich die Tochter von Felicia. Sie ist eher zurückhaltend, kommt aber manchmal zum Kuscheln zu uns, wenn sie Lust dazu hat. Die kleine Kämpferin fordert die anderen gerne zum Spielen auf. Wenn wir mit den Ziegen im Winter spazieren gehen, springt sie oft übermütig über die Weiden und hüpft wie eine kleine Zirkusartistin. Als Felicia aus dem Spital zurückkam und noch nicht sofort auf die Weide zu den anderen durfte, leistete Benigna ihr Gesellschaft. Beim Klauen Schneiden wirft sie sich gerne auf den Boden, damit wir nicht an ihre Klauen kommen.


 
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BONA

Wahrscheinlich die Oma der Gruppe. Sie ist die Letzte in der Rangordnung, das scheint sie aber nicht gross zu stören. Eigentlich wäre sie eine geborene Chefin, sie ist mutig und setzt sich oft lautstark für die Gruppe ein, wenn ihnen etwas nicht passt. Leider steht ihr wohl ihre Grösse im Weg, sie ist nämlich die Kleinste der Familie. Früher hiess sie Princess, liessen wir uns erzählen. Das passt aber nicht zu ihr, sie ist eher eine kleine Diva. Am liebsten geniesst sie ihre Ruhe und geht jedem Streit aus dem Weg. Manchmal ist es nervig die Rangunterste zu sein. Vor allem im Sommer, wenn es regnet und niemand ihr einen geschützten Platz im Unterstand lässt. Meistens findet sie dann aber doch ein warmes und trockenes Plätzchen bei Fidelius.


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MOISHA

Moischa kam im Frühling 2020 zu uns, zusammen mit Pele war sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Wir verliebten uns sofort in die beiden. Ihr Vater war ein Steinbock Hybride. Sie ist etwa 8 Jahre alt. Moisha macht am liebsten viel Unsinn, sie klettert auf Dächer oder Baumstämme, springt an uns hoch, um ein Rüebli oder Apfelstückchen zu bekommen und sie knabbert an allem. Sie ist sehr zutraulich und verschmust. Ein Schlitzohr war sie schon immer, nun hat sie leider wirklich einen Schlitz ins Ohr bekommen. Ihren Kopf steckt sie durch jede noch so kleine Zaunöffnungen, weil das Gras auf der anderen Seite ja immer grüner ist. Dabei hat sie sich wohl die Verletzung zugezogen. Zum Glück ist aber alles gut verheilt und sie hatte keine Schmerzen. Schön ist sie trotzdem noch mit ihrem herzigen Damenbart.


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PELE

Pele kam zusammen mit Moisha zu uns. Sie ist auch 8 Jahre alt, die zwei sind Geschwister. Mit ihren langen Ohren erinnert sie uns manchmal an ein Reh. Sie ist sehr entspannt und gemütlich unterwegs. Am Anfang war sie etwas zurückhaltend, inzwischen ist sie aber sehr zutraulich geworden. Pele hat leider Probleme mit ihren Gelenken, manchmal hatte sie so starke Schmerzen, dass sie mit den Zähnen knirschte. Spritzen mit Entzündungshemmer halfen aber recht gut. Wahrscheinlich hat sie Arthrose. Wir sind noch dabei herauszufinden, was ihr am besten helfen wird. Regelmässige Spritzen möchten wir lieber vermeiden. Momentan scheint sie aber zum Glück schmerzfrei zu sein und auch die Gelenke knacksen nicht mehr so stark wie am Anfang.


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BONNIE & BONNIE

Eigentlich war unser Plan, ein Trutenpaar zu adoptieren, leider ging bei der Bestimmung der Geschlechter offenbar etwas schief. Und so bekamen wir keine Bonnie und Clyde, sondern zwei Bonnies. Wir lieben sie trotzdem und geben sie nicht mehr her. Sind aber auf der Suche nach einem Männchen für die beiden. Wenn wir Glück haben, wird schon bald unser zukünftiger Clyde schlüpfen. Die zwei sind Mitte April 2021 zu uns gekommen, da waren sie 6 Wochen alt. Fast zwei Monate lebten sie, erst in unserem Büro, dann in einer gebastelten Voliere im Eingangsbereich. Wir mussten sie von den Hühnern separat halten, da die Schwarzkopfkrankheit, welche die Hühner haben können, für Truten tödlich verläuft. Nach 12 Wochen sollte diese Krankheit kein Problem mehr sein. Inzwischen leben die beiden in der Hühnergruppe, haben ihren eigenen Stall und ein Ei gab es auch schon für uns. Sie sind perfekte Aufpasser und machen ganz schön radau, wenn sich jemand fremdes unserem Grundstück nähert.

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SUSI UND ASLAN

Nachdem die beiden Bonnies bei uns eingezogen sind und wir gemerkt haben, dass es doch beides Weibchen sind, machten wir uns auf die Suche nach einem Männchen. Wir lernten, dass selbst wenn wir unsere Truthähne und Hennen nicht mästen, diese aber von einem Mastbetrieb kommen, sie viel zu schnell wachsen. Das ist gefährlich für die Organe und Tiere können unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Es war schockierend für uns zu erfahren, dass unsere beiden Bonnies bereits viel zu schwer sind für ihr Alter. Es war nicht ganz einfach zwei Rassen Truten zu finden. Wir entschieden uns dafür, nicht nur ein Männchen zu holen, sondern auch ein Weibchen dazu. Falls unsere beiden Bonnies tatsächlich nicht so alt werden. Sonst wäre Strolch dann wieder alleine. Die beiden kamen mit ca. 5 Wochen zu uns. Am Anfang sind sie bei uns in der Wohnung, nur wenn die Sonne draussen scheint, dürfen sie im Garten herumlaufen. Mit 12 Wochen dürfen sie dann aber ins Hühnergehege.

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ASNA (KLEINE ESELIN)

Die kleine Asna bereitet uns eine grosse Freude. Sie kam im Februar 2022 zur Welt und ist eine kleine, freche und mutige Maus. Sie kam mit ihrer Schwester Nima zu uns. Am Anfang haben wir sie mit der Flasche gefüttert, da sie im alten Zuhause noch bei ihrer Mama war. Inzwischen hat sie sich super bei uns eingelebt. Sie ist sehr verschmust und verspielt. Im alten Zuhause konnten sie leider nicht bleiben, sie wäre wohl geschlachtet worden. Zum Glück hat sie den Weg zu uns auf den Hof gefunden.

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NIMA

Nima kam im Jahr 2021 zur Welt. Sie kam zusammen mit Asna, ihrer kleinen Schwester zu uns. Sie konnten im alten Zuhause nicht mehr bleiben. Durch ein Inserat kamen die beiden zu uns. Nima war am Anfang ganz schön zickig und liess sich kaum anfassen. Was natürlich total verständlich ist, da sie von ihrer gewohnten Umgebung weg mussten. Inzwischen ist aber auch Nima sehr zutraulich und kuschelt zusammen mit Asna mit uns.

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BENNO

Beno ist ein Stiefelgeissbock (nicht reinrassig) und wurde am 7.4.2020 geboren. Er kam zusammen mit Tim zu uns. Die vorherigen Besitzer konnten die beiden leider aufgrund eines Unfalls nicht mehr behalten. Kastrierte Böcke sind schwierig zu vermitteln da sie angeblich "für nichts zu gebrauchen sind". Diese Aussage kommt natürlich nicht von den Vorbesitzern, sondern von potentiellen abnehmern der Tiere. Die beiden wären also geschlachtet worden. Dank Patinnen und Paten, die wir im Vorfeld gesucht und gefunden haben, konnten die zwei bei uns einziehen.
Beno ist ein sehr ruhiger, lieber Bock. Er ist sehr geduldig und hat auch beim Einzug die vielen schnuppernden Nasen und interssierten Geissli geduldig "ertragen".  Er ist eher der stille, zurückhaltende. Und einfach wahnsinnig verschmust.

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TIM

Tim ist ein Saanenziegenbock (nicht reinrassig) und wurde am 2.5.2021 geboren. Er ist eigentlich ganz weiss. Auf manchen Bildern scheint er schwarze Flecken zu haben, dass ist aber nur Harz welches sich in seinem Fell festgesetzt hat. Er ist ein liebevoller, verspielter und wahnsinnig neugieriges Böckli.

 
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PUNKY

Die Ausbüxerin

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PUU

Die Freche

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BELLE

Die Schöne

 

IN LIEBEVOLLER ERINNERUNG

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FELICIA † 08.06.2021

Die Kämpferin

Wie bei den meisten unserer Ziegen wissen wir auch bei Felicia nicht genau, wie alt sie ist. Sie ist sehr zutraulich und holt sich gerne ihre Streicheleinheiten. Felicia denkt oft, sie sei ein Bock und macht den anderen Ziegen gerne den Hof. Was meistens ziemlich nervig ist, manchmal geniessen die Damen aber auch ihre Zuneigung. Leider bekam Felicia im Herbst 2020 eine Krebsdiagnose, nachdem wir den ganzen Sommer lang dachten, der Hubbel an der Klaue sei „nur“ wucherndes Fleisch, aufgrund einer möglichen Verletzung. Krebs ist bei Ziegen äusserst selten. Aus diesem Grund war es für alle Beteiligten schwierig abzuschätzen, was das Beste für sie ist und wie die Chancen auf Heilung stehen. Wir liessen den Tumor an der Klaue im Spital in Bern entfernen. Sie musste zwei lange Wochen dort bleiben. Als sie wieder bei uns war, starteten wir mit einer Misteltherapie, dabei bekommt sie zweimal in der Woche eine Spritze. Es lief eigentlich sehr gut, sie hatte keine Nebenwirkungen davon. Leider wächst nun ein neuer Tumor bei ihrer Schulter. Wir hoffen aber sehr, dass Felicia noch lange bei uns bleibt. Diese Therapie machen wir weiterhin und so lange sie noch so fit und munter ist, werden wir die Zeit mit ihr noch in vollen Zügen geniessen!



 
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BALDRIAN † 22.10.2019

Der stolze Steinbock

Als wir im Frühling 2019 eingezogen sind und die Ziegen übernommen haben, war das eine grosse Umgewöhnung. Wir mussten quasi alles lernen im Umgang mit ihnen. Wir sind sehr glücklich darüber, haben wir die Chance damals ergriffen. Denn wir wollten im neuen Zuhause immer Geissli haben, aber wer weiss wie lange wir damit gewartet hätten, wenn sie nicht bereits zum "Hausinventar" gehört hätten?! Baldrian war damals bereits 19 Jahre alt. Ein stolzes und sehr mäjestetisches Tier. Auch etwas wild, trotz seines Alters, da kam ab und zu noch sein Steinbock Blut zum vorschein.

Wie es dazu kam, dass sein Vater ein Steinbock war, ist eine kleine Geschichte, die das ganze Dorf kennt. Das Ehepaar das vor uns hier gelebt hat, hatte sich vor Jahren eine kleine Ziegenfamilie gekauft. Die Geissli sind eines Tages einfach abgehauen.

Obwohl die Besitzerin Tag und Nacht, überall nach ihnen suchte, blieben sie verschwunden. Nach etwa einer Woche kamen sie zurück und nach einiger Zeit, bemerkte man das eine Ziege trächtig war. Wie schön! Und es gibt ja auch viele Ziegenböcke in der Umgebung. Gut möglich dass die Ziege sich irgendwo beim Nachbar decken liess. Als die beiden Geschwister dann zur Welt kamen, war schnell klar dass es keine reinrassigen Ziegen waren. Baldrian und seine Schwester hatten wohl einen Steinbock als Papa. Steinböcke leben hier hinter dem Haus, auf dem Brienzergrat.

Von Erzählungen hörten wir auch, wie wild die beiden Geschwister waren. Wie sie auf Dächer kletterten um herunterzuspringen, wie sie Pfiffen wenn sie sich freuten. Es klang unglaublich schön.

Gehört haben wir die Geschichten als wir Baldrian bei seiner letzten Reise begleiteten. Denn schon ein paar Wochen nach unserem Einzug hatte der Senior mit einer Breiniere zu kämpfen. Wir reagierten rechtzeitig und konnten noch den Sommer mit ihm verbringen, haben ab und zu seine Hörner zu spüren bekommen, wenn wir etwas falsch machten. Ein guter Lehrer, im nachhinein betrachtet... Die letzten Tage in seinem Leben waren für uns sehr intensiv, traurig, aber auch schön. Denn so viel Nähe hatte er nie zugelassen, oder wir trauten uns einfach nicht, ihm so viel Nähe zu geben. Baldrian, ein wunderbarer Lehrer, eine wunderschöne Seele und ein Unikat. Er sitzt bestimmt noch immer auf dem Dach des Unterstandes auf der Sommerweide und blickt auf die Berge, den See und wacht über unser Zuhause. Wir sind Dankbar ihn kennengelernt zu haben und auch wenn es für mich (Natalie) oft schwierig war mit ihm umzugehen, vermisse ich die Zeiten in denen er mich geneckt hat manchmal noch.


Wer unser Logo ganz genau betrachtet, sieht den kleinen Wildfang auf der Bergkette sitzend.



 
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RAMBO

Der Chef Güggel

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PRINZ

Der Co Chef Güggel

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TEENIE

Die Buntlegerin